Turnierhundesport

Der Turnierhundesport bietet für jeden etwas! Kein Hund ist zu klein und nur wenige zu groß, so dass sie nicht durch einen Tunnel passen!


Und was die Geschwindigkeit betrifft, mit der sie die Hindernisse überwinden, ist der die Geschwindigkeit nach unten korrigierende Faktor, der Mensch.

Bei den Platzierungen wird in Männlein und Weiblein, sowie in Alterklassen unterteilt. Jugendliche oder Großeltern hier messen Sie sich mit Ihresgleichen.

Der Turnierhundesport besteht aus nachfolgenden Elementen:
  • Vierkampf

  • Geländelauf (2.000 m und 5.000 m)

  • Combination-Speed-Cup (CSC)


Ob Sie mit Ihren Teampartnern im Vierkampf und Combination - Speed - Cup (CSC) gegen andere Mannschaften antreten, oder als Einzelkämpfer mit Ihrem Hund den Geländelauf absolvieren, hier sind Erfolge für jeden erzielbar.

Zur Teilnahme an einem Turnier ist eine bestandene  Begleithundprüfung seit dem Jahr 2007 erforderlich. In unserer THS-Ausbildung werden Sie an die Prüfung herangeführt und trainieren dürfen Sie auf unserem Gelände selbstverständlich auch ohne Begleithundprüfung.

Frei nach dem Motto: “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!“, können Sie im THS mit Ihrem Vierbeiner auch an der Leine starten.

 

Vierkampf

Der "Vierkampf" ist sozusagen die "Grundeinheit" des Turnierhundesports und besteht aus insgesamt vier Disziplinen:

 

  • Die Gehorsamsübung

  • Der Hindernislauf

  • Der Slalom

  • Der Hürdenlauf

     

Man kann sich auch nur für den Hindernislauf entscheiden, wenn er als Einzeldisziplin angeboten wird, sonst muss man den Vierkampf komplett durchlaufen.


Die Gehorsamsübung

Bei der Gehorsamsübung muss der Hundeführer mit seinem Hund (welcher auf Kommando “Fuß” auf der linken Seite und Hundeschulter auf Kniehöhe des Hundeführers) ein vorgegebenes Schema zeigen, in dem verschiedene Übungen eingebaut sind.

Unter anderem sind Tempowechsel, Absitzen, Ablegen des Hundes auf Kommando und Abrufen des Hundes zu zeigen.


Der Hindernislauf
 

 

Die Hindernisbahn besteht aus einer kleinen Hürde am Anfang, gefolgt von einer Schrägwand und einem Tunnel. Danach muss der Hund ein Stück Weg über einen Laufsteg, es folgt ein Sprung über eine Tonne und durch einen Reifen. Am Ende steht ein kleiner Weitsprung und eine Hürde mit der das Ganze begonnen hat.

Gewertet wird nach Geschwindigkeit, wobei Hund und Hundeführer beide ins Ziel kommen müssen. Ein Umlaufen, Reißen von Stangen oder Demontieren eines Hindernisse wird mit Punktabzug gewertet.
Aber keine Angst, die Hindernisbahn muss nur der Hund überwinden; der Mensch darf auf ebenem Boden die 75-Meter-Strecke nebenherlaufen. Im Idealfall sollten Hund und Hundeführer gleichzeitig das Ziel durchlaufen. Im Regelfall muss Frauchen / Herrchen sich sehr beeilen, da die Zeit erst gestoppt wird wenn der letzte des Gespanns das Ziel erreicht hat.


Der Slalom

Der Aufbau ist dem Ski-Slalom nachempfunden, nur dass hier auf der Ebene gelaufen wird! Das Team (Hund + Hundeführer) sollte möglichst schnell und in der richtigen Reihenfolge den Slalom passieren. Am besten funktioniert es, wenn der Hund anstandslos bei “Fuß” läuft.

Auch hier wird die benötigte Zeit gemessen und dient der Wertung. Wer die Übung ohne Leine (Freifolge) zeigt, bekommt einen Bonus von 10 Punkte. Wer auf Nummer sicher gehen will und den Hund an der Leine führt, büßt zwar den Bonus ein, hat aber die Sicherheit das der kleine Schalk keine Slalomstange auslässt.


Der Hürdenlauf
 

Die Hürden sind nur 50cm hoch, also keine Angst! Die eigentliche Schwierigkeit ist, dass man mit dem Hund immer auf gleicher Höhe ist, denn falls nicht, bekommt man einen Punktabzug! Meist ist es aber so, dass der Hund schon im Ziel ist, während Frauchen/Herrchen erst bei der zweiten Hürde ankommt. Man muss den lieben Vierbeiner also bremsen, damit er die 50-Meter-Bahn nicht im eigenen Tempo nimmt und Sie dumm da stehen lässt. Das “Reißen“ von Hürden wird selbstverständlich mit Punktabzug gewertet. Auch hier gibt es für abgeleinte Vierbeiner 10 Bonuspunkte.

Geländelauf

 

Zum Turnierhundesport gehört der Geländelauf, welcher in drei Schwierigkeitsgraden angeboten wird. Laut Reglement geht es, an der Leine, über überwiegend weichen Boden. Je nach Kondition, wahlweise über 1.000, 2.000 oder 5.000 Meter.


Gewertet wird natürlich die gelaufene Zeit, unter Berücksichtigung Ihrer Alterklasse. Sie müssen also nicht gegen Ihren Enkel antreten, sondern messen sich immer mit anderen Teilnehmern Ihrer Altersklasse.


Üben Sie mit Ihrem Vierbeiner, dass während des Laufs nicht geschnüffelt wird oder gar irgendwelche “Geschäfte“ getätigt werden.

Dies kostet Zeit und ist nicht erwünscht.

 

 Combination Speed Cup

 

Der CSC ist sozusagen Hindernisstaffellauf für Hund und Hundeführer. Er besteht aus dem Hindernis-, Hürden- und Slalomlauf. Als Erweiterung zu denen aus dem Vierkampf bekannten Hindernisse, kommen hier noch die Mühlackerharfe und der Frankfurter Kreisel.
Jede Mannschaft hat drei Starterteams, die von unterschiedlichen Positionen aus starten. Wenn das erste Team sein Ziel erreicht hat, darf das zweite Team starten. Ist das zweite Team in seinem Ziel, darf das dritte Team seinen Lauf beginnen.

Wenn Sie die Teams geschickt einteilen, kann jeder Teilnehmer in seiner Lieblingsdisziplin starten und der Mannschaft einen zeitlichen Vorteil verschaffen.

Gewertet wird die erzielte Zeit der gesamten Mannschaft.


Beim CSC wiegen Punktabzüge weniger schwer, als in allen anderen THS-Teilen, um die hohen Geschwindigkeiten im CSC Parcours zu erhalten und zu fördern.